Die Goldene Leslie – der rheinland-pfälzische Jugendbuchpreis

Der Jugendbuchpreis „Goldene Leslie“ zeichnet jährlich ein in deutscher Sprache verfasstes, belletristisches Jugendbuch (Roman oder Erzählungsband) aus, das im Jahr zuvor zum ersten Mal veröffentlicht wurde.

Unser Siegerbuch 2019

Der Jugendbuchpreis Die Goldene Leslie geht 2019 an das Buch White Maze von June Perry. Es ist im Arena Verlag erschienen (ISBN 978-3-401-60372-8), hat 376 Seiten und kosten 18 Euro.

Herzlichen Glückwunsch! Die Preisverleihung mit Jugendjury findet am 20. November in Mainz statt.

Über das Buch

Mit einem Schlag endet Vivs sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die Game-Entwicklerin stand vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Kontaktlinsen gespielt  – dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivs Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem Hacker Tom will Viv den Mord aufklären. Dazu muss sie selbst tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder leicht, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren …

Unsere Preisträgerin

June Perry/Marion Meister wurde 1974 in Wolfratshausen/Bayern geboren. Sie studierte Animationsfilm an der HFF Potsdam-Babelsberg. Gemeinsam mit ihrem Mann Derek veröffentlicht sie Kinder- und Jugendbuchreihen wie „Sternenschiff Argon“ oder „Drachenhof Feuerfels“. Unter dem Pseudonym Mareike Marlow schreibt sie Krimis („Blaubeermorde“), die sich an Erwachsene richten. „White Maze: Du bist längst mittendrin“ ist ihr erstes Buch unter dem Namen June Perry. Die Inspiration für den Roman kam ihr unter anderem durch Pen & Paper- sowie Video-Adventure- und Augmented-Reality-Games. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen wohnt June Perry in Niedersachsen.

Als ich White Maze einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Aathavi

White Maze ist ein gut geschriebenes Buch über den Wert des Individuums und die Frage, ob die Realität durch der Technisierung immer mehr an Bedeutung verliert.
Marvin

Ich fand es beeindruckend, wie der Roman darstellt, dass die neueste, perfekte Technik etwas Grauenvolles sein kann.
Gergana

Da sich das Buch mit dem Thema virtuelle Realität beschäftigt, welches heutzutage die meisten Jugendlichen interessiert, kann ich mir vorstellen, dass auch der ein oder andere Lesemuffel White Maze lesen wird.
Katrin

Unsere Jugendjury 2019

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Meiner Meinung nach muss ein gutes Jugendbuch den Leser fesseln, damit er nicht aufhören kann zu lesen. Es muss sowohl für Jungs als auch für Mädchen geschrieben sein.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch ist der erste Teil („Das magische Amulett“) aus der Buchreihe „Nicolas Calva“, die von Jennifer A. Nielsen geschrieben wurde.

Ich lese gerne, weil …

… es mich ablenkt. … es Spaß macht. … man nebenbei etwas lernt.

Adrian aus Mainz

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Ein gutes Jugendbuch sollte seine Leser fesseln. Man sollte sich in die Charaktere hineinversetzen können und zumindest ein paar sehr sympathisch finden. Außerdem sollte es meiner Meinung nach mindestens eine überraschende Wendung geben, sodass der Spaß am Lesen nicht vergeht.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

„Throne of Glass“ von Sarah J. Maas

Ich lese gerne, weil …

… ich dann dem meist stressigen Alltag entfliehen, eine neue Identität annehmen und viele Abenteuer erleben kann.

Katrin aus St. Martin

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Dies ist eine schwierige Frage, denn nicht alle Jugendliche haben denselben Geschmack. Doch ich würde sagen, man muss bewerten, ob und wie spannend das Geschehen in der Geschichte ist. Dann muss man schauen, ob das Buch äußerlich ansprechend wirkt. Man muss dann kritisch vorgehen und überprüfen, ob das Buch für die Jugendliche (leicht) verständlich ist. Und schließlich muss man auch noch schauen, ob das Geschehen realistisch ist, solange das Buch es zulässt (bei manchen Büchern geht es gerade um eine unrealistische Geschichte).

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, was mein Lieblingsbuch ist, doch wenn ich es mir gut überlege, dann finde ich, dass ich dafür den ersten Band der „Abby Lynn“-Reihe von Rainer M. Schröder qualifizieren würde.

Ich lese gerne, weil …

es mir Spaß macht, mich in die Welt der Romanfiguren hineinzudenken und mit denen gemeinsam die Abenteuer, die in Büchern beschrieben sind, zu erleben.

Pawel aus Merzkirchen

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Es muss ein gutes und wichtiges Thema ansprechen. Außerdem sollte dieses Buch gut geschrieben sein, damit es die Leser fesselt. Es sollten Charaktere vorkommen, deren Schicksal uns neugierig macht. Natürlich sollte es auch ein interessantes Ende haben, damit man nach dem Lesen immer noch darüber nachdenkt.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

„Die Stille meiner Worte“ von Ava Reed, „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed, „The Hate U Give“ von Angie Thomas

Ich lese gerne, weil …

man es immer und überall tun kann. Es gibt auch nichts Schöneres, als Bücher zu lesen. Beim Lesen habe ich dann meinen eigenen Film vor Augen und kann meiner Fantasie freien Lauf lassen. Man vergisst alles um sich herum und taucht in eine neue Welt ab.

Aathavi aus Edenkoben

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Für mich zeichnet vor allem ein spannendes und verständliches Thema ein gutes Jugendbuch aus. Es sollte außerdem auch so geschrieben sein, dass man in die Geschichte eintaucht und das Interesse am Buch nicht verliert.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

„Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Ich lese gerne, weil …

 ich es spannend finde in andere Welten einzutauchen und Dinge auch mal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.

Julia aus Bad Dürkheim

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Für mich zeichnet vor allem ein spannendes und verständliches Thema ein gutes Jugendbuch aus. Es sollte außerdem auch so geschrieben sein, dass man in die Geschichte eintaucht und das Interesse am Buch nicht verliert.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

„Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Ich lese gerne, weil …

ich es spannend finde in andere Welten einzutauchen und Dinge auch mal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.

Marvin aus Dörrebach

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Ein gutes Jugendbuch braucht, meiner Meinung nach, viel Spannung, gerne auch mehrere mysteriöse Geheimnisse. Und natürlich Gefühle. Wut, Angst, Freude – all das sorgt dafür, dass man sich wirklich in die Geschichte und Figuren hineinfinden kann. Wenn das klappt, ist es ein gutes Buch.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

Ein absolutes Lieblingsbuch habe ich nicht. Ich mag alle Bücher der Reihen „Duftapotheke“, „Woodwalkers“, „Nervermoor“ und (das beste vor allen) „Warrior Cats“! Sie alle haben etwas Besonderes, Charakteristisches, was es mir schwer macht, eine Reihe auszusuchen.

Ich lese gerne, weil …

… man dann einfach abschalten und in neue Welten eintauchen kann. … man in Geschichten miterlebt, wie Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. … man sich so gut in die Charaktere versetzen kann, man weint, wenn sie traurig und enttäuscht sind, man lacht, wenn sie glücklich sind oder ihr Ziel erreicht haben, man ist wütend, wenn sie geärgert werden oder falsch reagieren. … man so die Welt aus einer anderen Sicht sieht, eine, die man zuvor noch nicht wahrgenommen hat.

Sara aus Ludwigshafen

Was, glaubst du, zeichnet ein gutes Jugendbuch aus?

Ein gutes Jugendbuch muss den Leser mitreißen. Wenn also jemand für gewöhnlich nicht liest und er das Buch trotzdem gut findet und es lesen möchte, ist das Buch gelungen. Natürlich ist es ebenso wichtig, sich in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen zu können, um auch ihr Handeln zu verstehen.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

Das ist eine gute Frage, aber ich glaube mittlerweile habe ich diese Grenze überschritten und kann mich auf kein Buch fokussieren.

Ich lese gerne, weil …

Man in eine neue Welt eintaucht, Erfahrungen der Hauptpersonen nachempfinden kann. Aber vor allem, da es eine fesselnde Leidenschaft ist, auf die ich kaum verzichten kann.

Gergana aus Mertesheim

Shortlist 2019

Ella Blix „Der Schein”

Arena Verlag, 472 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-401-80761-4

Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

Stefanie Höfler „Der große schwarze Vogel”

Beltz & Gelberg Verlag, 182 Seiten, 6,99 Euro, ISBN 978-3-407-74678-8

Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die so gerne auf die höchsten Kastanienbäume kletterte. Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es war. Doch manchmal geht das Leben nicht nur irgendwie weiter, sondern es passieren neue, verwirrende und ganz wunderbare Dinge.

June Perry „White Maze”

Arena Verlag, 376 Seiten, 18,- Euro, ISBN 978-3-401-60372-8

*** Eure schöne neue Welt ist tödlich! ***

Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt  – dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?

Christoph Scheuring „Absolute Gewinner”

Magellan Verlag, 288 Seiten, 13,- Euro, ISBN 978-3-7348-5406-4

Als Loser-Truppe und mit einem Hausmeister als Coach ein bundesweites Basketballturnier gewinnen? Das kann nicht funktionieren – dachte Luca jedenfalls, bis sich sein ungleiches Underdog-Team gar nicht mal so schlecht anstellt. Doch kaum beginnt er, ein bisschen an seine Mannschaft zu glauben, ist der Trainer plötzlich verschwunden. Mitten im Turnier. Und das, obwohl es ihm so wichtig gewesen ist. Jetzt müssen sich Luca und seine Teammitglieder nicht nur auf dem Platz beweisen, sondern auch das Rätsel um den Hausmeister lösen. Dabei ahnen sie nicht, mit was für zwielichtigen Typen sie es zu tun bekommen.

Elisabeth Steinkellner „Dieser wilde Ozean den wir Leben nennen”

Beltz & Gelberg Verlag, 236 Seiten, 13,95 Euro, ISBN 978-3-407-75436-3

Simon ist auf der Suche nach einer Farbexplosion im Alltagsgrau. Mit der Hoffnung, eine Zugbekanntschaft wiederzufinden, fährt er kurzerhand in eine fremde Stadt. Antonia hat das Suchen aufgegeben und treibt ziellos durch ihr Leben. Zufällig kommen sie an einer Parkbank miteinander ins Gespräch. Obwohl oder gerade weil sie sich nicht kennen, können sie über Dinge sprechen, die sie sonst für sich behalten. Können für ein paar Tage Erinnerungen und Tagträume miteinander teilen. Als ihre Wege sich wieder trennen, scheint alles möglich.

Mach mit bei unserer Jugendjury

Werdet Mitglied unserer Jugendjury!

Ihr seid zwischen 12 und 17 Jahre alt? Ihr geht in Rheinland-Pfalz zur Schule? Dann bewerbt euch für die Jury des rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreises „Goldene Leslie“. Ihr könnt bestimmen, wer den Preis gewinnt!

Wie könnt ihr mitmachen?

1. Macht mit bei unserer Jugendjury

Bewerbt euch für die Jugendjury mit einer Buchbesprechung eurer Wahl! Die Besprechung sollte etwa eine halbe bis eine Seite lang sein. Beantwortet darin die Frage, warum euch das ausgewählte Buch gefallen oder nicht gefallen hat, bzw. was es besonders auszeichnet (fesselnde Charaktere, eine spannende Geschichte, ein interessantes Thema etc.). Schickt die Besprechung zusammen mit eurem Namen, eurer Postanschrift und E-Mail-Adresse an das LiteraturBüro Mainz.

Hier findet ihr den Bewerbungsbogen. Einen Infoflyer zur Aktion gibt es auch.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2019!

Unter allen Einsendungen suchen wir acht Schülerinnen bzw. Schüler aus, die unsere Jugendjury bilden. Jeder Juror/jede Jurorin bestimmt aus der Nominierungsliste, der sogenannten Shortlist, einen Favoriten. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr Zeit und Lust habt, von Juli bis Mitte September circa vier bis fünf Bücher zu lesen und daraus einen Favoriten zu benennen. Eure Wahl müsst ihr kurz schriftlich begründen. Unter allen, die sich für die Jury bewerben, verlosen wir Buchpreise und Schlüsselanhänger!

2. Beteiligt euch mit eurer Publikumsstimme

Neben den acht Stimmen der Jugendjury gibt es eine weitere Stimme – die Publikumsstimme. Hier auf der Website könnt ihr ab dem 1. August 2019 für euren Favoriten voten. Alle abgegebenen Stimmen werden zusammengezählt und das Buch mit den meisten Stimmen bekommt die Publikumsstimme. Diese wird zu den acht Stimmen der Jugendjury addiert.

Das Buch, das von den neun Stimmen (aus Jugendjury und Publikumsstimme) die Mehrheit erhält, bekommt den Jugendbuchpreis. Bei Stimmengleichheit gibt die Publikumsstimme den Ausschlag! Mitmachen lohnt sich also. Auch hier verlosen wir unter allen Teilnehmern Bücher und Schlüsselanhänger.

Ende der Abstimmung ist der 15. September 2019!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Goldene Leslie 2018

Das Buch

„Der Schuss“, Deutscher Taschenbuch Verlag, 320 Seiten, ab 14 Jahre

Der 17-jährige Robin wird in seinem Wohnblock Zeuge des Mords an einem Anhänger der rechtsgerichteten „Deutschen Alternativen Partei“, deren Anführer Fred Kuschinski ein Kindheitsfreund von Robin ist. Die Rechten schieben den Mord dem sogenannten „Intensivtäter“ Hakan Topal in die Schuhe und nutzen die Bluttat, um Fremdenhass und Ängste zu schüren. Auch Robins Schwester Mel schließt sich der Bewegung an und besucht die täglichen Mahnwachen. Robin hat sich bislang aus allen Konflikten im Block rausgehalten, jetzt aber weiß er: Wenn er die Wahrheit ans Tageslicht bringen will, ist Wegschauen keine Option.

Foto Christian Linker

Der Preisträger

Christian Linker, geboren 1975, studierte Theologie in Bonn, arbeitete freiberuflich als PR-Redakteur und leitete neun Jahre lang den „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“. 1999 erschien sein erstes Kinderbuch „Ritter für eine Nacht“, 2003 sein erster Roman „RaumZeit“, der gleich von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Es folgten viele weitere Bücher, u. a. „Das Heldenprojekt“ (2005), „Doppelpoker“ (2007) und „Stadt der Wölfe“ (2015). Für seinen Roman „Blitzlichtgewitter“ erhielt er 2009 den Hansjörg-Martin-Preis. Ebenfalls 2009 wurde die Bühnenfassung von „RaumZeit“ (gemeinsam mit Stefan Filipiak) mit dem Autorenpreis des Karlsruher Sandkorn-Theaters ausgezeichnet. Christian Linker lebt mit seiner Familie in Leverkusen. (© Foto: Barbara Dünkelmann)

Die Jurybegründung

„Ein spannendes Buch und ein wichtiges Buch!“ – so das begeisterte Fazit der Jugendjury. „Der Schuss“ sei fesselnd geschrieben und überzeuge durch die glaubhaft gezeichneten Figuren, in die man sich sehr gut hineinversetzen könne. Herauszuheben sei dabei Robin, der Protagonist des Romans, der alles andere als ein Held sei und trotzdem am Ende so etwas wie der Held der Geschichte werde. Sehr gut sei auch, dass das Buch mehreren Perspektiven Platz einräume: So kämen ganz verschiedene Charaktere mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort. „‘Der Schuss‘“, so die Jury, „bringt einen zum Nachdenken über zeitgemäße Themen wie Rassismus und politischen Extremismus, dies aber verpackt in eine spannende Geschichte.“ Der Roman eigne sich deshalb auch hervorragend als Schullektüre.

 

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